Ref. 3 / Schülerbefragung zu Gewalt an der Schule
Das Tilman-Riemenscheider Gymnasium in Osterode hat uns Im Zug der Planung von Maßnahmen zur Gewaltprävention mit der Untersuchung der Gewaltsituation an der Schule beauftragt.
Wir haben die etwa 700 Schüler/innen mit einem standardisierten Fragebogen zu Gewaltformen, dem Ausmaß der auftretenden Gewalt und stufenspezifischen Besonderheiten befragt und die Ergebnisse ausgewertet.
Die Ergebnisse und unsere Empfehlungen haben wir einem Plenum aus Schulleitung, Lehrkräften und Elternvertretern vorgestellt, der schriftliche Bericht diente der Schulleitung als Grundlage, um die geplanten Maßnahmen an den konkreten Erfordernissen an der Schule auszurichten.
Kommentar von Ulrike Saul
»Die Entstehung der Befragung war in sich schon ein kommunikativer Prozess, so dass wir uns als Schule individuell betreut fühlten: Z.B. war Ihr Büro immer bereit, wenn von unserer Seite Anregungen oder Nachfragen kamen, und alle abgesprochenen Termine wurden pünktlich eingehalten.[...] Die Festlegung der Inhalte der Umfrage sowie die Präsentation der Ergebnisse waren professionell. [...]
Es ist verstärkt bewusst geworden, dass wir an der Lehrer-Schüler- sowie an der Schüler-Schüler-Kommunikation arbeiten müssen, dass gewisse Probleme von unten (d.h. Klasse 5) hochwachsen und von daher frühzeitig in den Blick genommen werden sollten. Z.B. wird die Klassenlehrerschaft, wenn möglich, auf drei Jahre verlängert(Klasse 5-7). [...]«
Ulrike Saul
Gewaltpräventionsbeauftragte
Tilman-Riemenschneider-Gymnasium Osterode am Harz
Artikel aus der Online-Ausgabe des Harzkuriers vom 01.03.2008